Norwegen und die Holzwirtschaft

Positiv zum Klimaschutz

 

Norwegen gilt als wahrer Vorreiter zu diesem Thema, denn mit Holz als Baumaterial der Zukunft hofft die norwegische Politik, positiv zum Klimaschutz beizutragen und gleichzeitig die regionale Industrie in Forst- und Holzwirtschaft anzukurbeln, die sich mehr denn je im Umbruch befindet.

Holz fühlt sich gut an, wächst laufend im Wald nach und hat hervorragende bautechnische Eigenschaften. Vieles spricht für den Baustoff Holz.

Die wundersame Natur Norwegens

 

Norwegens robuste Natur wurde von jeher durch eine Vielzahl an Fjorden, Europas längste Küste und die in großen Teilen waldbedeckten Gebirge im Landesinneren geprägt. Viele der ältesten Bauten, Booten aber auch die simpelsten Alltagsgegenstände sind Zeugnisse einer hoch entwickelten Holzbau- und Handwerkstradition, die in einigen Bereichen bis heute überdauert hat. Der Holzbau dominiert vor allem in den ländlichen Gegenden bei Einfamilienhäusern.

Mithilfe moderner Technologien und neuer Methoden findet der Holzbau allmählich Anwendung in immer größeren Bauten. Mit Holz kann die Welt verändert werden und es wird viel Geld investiert, damit der Holzbau vorangebracht wird. Bei dem Aufbau einer Bioökonomie  zählt die Holz- und Papierindustrie als besonders wichtig, denn reiche und natürliche Ressourcen bilden die Grundlage des Wohlstandes im Lande.
Holz ist darüberhinaus ein umweltfreundlicher Baustoff; tatsächlich der einzige erneuerbare Baustoff. Seine Herstellung erfordert wenig Energie. Holzprodukte speichern in ihrer ganzen Lebenszeit Kohlenstoff und können nach beendeter Lebenszeit als umweltfreundliche Energie Verwendung finden.

 

Die Bauweise der Wikinger

Fährt man durch Norwegen, entdeckt man schnell, dass die norwegische Architektur von volkstümlichen Bautraditionen geprägt ist; dass Holz als Baumaterial sowohl für den Kirchenbau als auch für normale Blockhütten verwendet wurde.

Aus der Wikingerzeit sind z.B. Langhäuser bekannt; als touristische Attraktion in Norwegen ist das rekonstruierte Langhaus in Borg auf den Lofoten zu besichtigen. Es gibt zwar nur wenig erhaltene Spuren von den Häusern der Wikinger; man nimmt jedoch an, dass sie die alten Bauverfahren mit Dachbalken, die von den Stäben der Außenwände getragen wurden, übernommen und weiterentwickelt haben. Zwischen den Stäben standen Bohlen, und von außen wurde wärmedämmender Torf aufgestapelt. Diese Stab-Bauweise wurde gegen Ende der Wikingerzeit von der Blockbauweise mit liegenden Baumstämmen abgelöst, die sich bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts als vorherrschende Bauweise in Norwegen behauptet hat. Dann herrschte 200 Jahre lang Stille auf den Baustellen des Landes, denn die Pest brachte jegliche Bautätigkeit zum Erliegen.

Die bestbewahrten Holzbauten aus dem Mittelalter und bedeutendsten Vertreter der norwegischen Holzarchitektur sind nach wie vor die Stabkirchen. Die Altstadt von Fredrikstad, 1567 entstanden, ist die bestbewahrte Festungsstadt in Nordeuropa und Norwegens erste Renaissance-Stadt. Wegen der einzigartigen Holzbauten ist die Stadt auch für Touristen eine Attraktion. Jedoch gibt es auch noch weitere befestigte Städte aus dieser Zeit, die alle einen Besuch wert sind: Halden, Kongsvinger, Trondheim und ganz im Norden Vardö.

 

Qualitätsansprüche

 

So wie Norwegen mit seinem Holz als Baumaterial der Zukunft, von guter und nachhaltiger Qualität spricht, lohnt sich auch ein Vergleich mit anderen Produkten, für die Qualität wichtig ist. Somit ist die chinesische Firma KangerTech erwähnenswert, die mit jahrelanger Erfahrung als einer der allerersten Hersteller die E-Zigarette auf den Markt als Produkt populär machte. Hohes Niveau ist auch hier selbstverständlich!